Seidenstraße von Bischkek nach Tbilisi

Diese Reise wird in zwei Varianten angeboten, einmal von Tbilisi nach Bishkek und dann zurück von Bishkek nach Tbilisi. Dazwischen liegen knapp 5.500 km abwechslungsreiches Fahren, bei dem für jeden etwas dabei ist. Teils auf gepflegten Asphaltstraßen, dann aber auch auf Wegen, die eher an Offroad-Strecken erinnern als an Straßen. Die bei dieser Reise zum Einsatz kommenden Motorräder, KTM 690 R, sind all diesen Straßenverhältnissen souverän gewachsen.

Wir besuchen einige der berühmtesten Stationen auf der historischen Seidenstraße, einem antiken Handelsweg, der mehr als tausend Jahre lang den Westen mit den sagenhaft reichen Ländern des Fernen Ostens verbunden hat. In Städten wie z.B. Buchara und Samarkand können wir zahlreiche architektonische Zeugen aus dieser Zeit bestaunen.

Doch auch landschaftlich hat diese Reise viel zu bieten. Wir durchqueren dichte Wälder und weite Wüsten, folgen reißenden Flüssen, umrunden riesige Seen, fahren durch tiefe Schluchten und über hohe Berge und Pässe. Es ist eine Reise, die durch ihre Vielfalt jeden begeistern wird.

Zusätzlich fallen noch folgende Kosten an:

– Der Flug nach Tbilisi oder Bishkek und zurück

– Persönliche Ausgaben

– Trinkgelder

– Visum-Gebühr

– Zollgebühren

– Versicherungen

– Einreisegebühren

– Eintrittsgelder bei Besichtigungen

– Verpflegung außer Frühstück

– Der Selbstanteil im Falle eines Schadens oder Unfalls am Motorrad beträgt höchstens bis 1.500 Euro

Streckenverlauf

Die Routen unserer Motorradreisen sind sorgfältig geplant. Wir haben an alles gedacht, was Sie sehen und erleben müssen - von der gemütlichen Unterkunft im Hotel bis zu sehenswürdigen Monumenten. Gerne erarbeiten wir für Sie auch abgeänderte Routen - kontakieren Sie uns einfach für eine Individualreise!

1 Bischkek

In der Nacht auf den heutigen Tag kommt Ihr in Bischkek an. Nach ein paar Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück kann das Abenteuer beginnen. Wir werden uns ein paar Stunden Zeit nehmen, die Stadt kennen zu lernen. Übernachtung in Bischkek.

2 Von Bischkek zum Son Köl (ca. 325 km)

Unsere erste Fahrt über die Seidenstraße. Sie führt uns durch einen Ausläufer des Tian Shan Gebirges. Das Tian Shan Gebirge erstreckt sich von China über Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan bis Tadschikistan. Die höchsten Berge sind Dschengisch Tschokusu mit 7.439 Metern und Khan Tengri mit 7.010 Metern. Teile des Tian Shan wurden zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Übernachtung am Son Köl

3 Vom Son Köl nach Kazarman (ca. 165 km)

Kazarman ist eine ehemalige Goldgräberstadt. Seit die Mine geschlossen ist, staubt der Ort still vor sich hin Übernachtung in Kazarman

4 Von Kazarman nach Osch (ca. 265 km)

Osch, das Ziel unserer heutigen Reise, blickt auf eine 3.000 Jahre alte Geschichte zurück. Sie wird auch die "zweite Hauptstadt" Kirgistan genannt. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, werden wir einen traditionellen Handwerksbetrieb besuchen. Übernachtung in Osch

5 Osch - Tashkent (ca. 440 km)

Wir verlassen Kirgisistan und überschreiten die Grenze nach Usbekistan. Ziel ist die Hauptstadt des Landes, Taschkent. Taschkent liegt nördlich der großen Seidenstraße. Die Stadt ist das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum Usbekistans. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991 entwickelt sich Taschkent zu einer mächtigen, modernen, repräsentativen Metropole. Nur in der im Nordwesten gelegenen Altstadt kann man noch einen Hauch des orientalischen Flairs genießen. Übernachtung in Taschkent

6 Von Tashkent nach Samarkand (ca. 330 km)

Wir verlassen die moderne Hauptstadt Usbekistans und folgen der M39 bis nach Samarkand und erreichen nun die erste Station auf unserer Reise, die uns wie im Märchen in lange verflossene Zeiten zurückversetzt. Übernachtung in Samarkand.

7 Samarkand

Samarkand blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ca. 750 Jahre vor unserer Zeit wurde sie unter dem Namen Afrasiab gegründet. Durch den Handel mit den nördlichen und östlichen Regionen und ihre Lage an der Seidenstraße ist sie zu Wohlstand gekommen. Die Stadt wurde 1220 durch die Truppen von Dschingis Khan erobert und zerstört. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt unter dem Namen Samarkand neu aufgebaut, und der mongolische Herrscher Timur machte Samarkand 1369 zur Hauptstadt seines Großreichs. Wir werden den ganzen Tag nutzen, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die zum Teil als UNESCO-Welt-Kulturerbe anerkannt sind, zu besuchen. Übernachtung in Samarkand.

8 Von Samarkand nach Buchara (ca. 295 km)

Auf unserer Fahrt nach Buchara machen wir in Shahrisabz Halt. Timor hatte einst den Plan, die Hauptstadt seines Reichs in seinen Geburtsort nach Shahrisabz, dass damals noch Kesch hieß, zu verlegen. Aus diesem Grunde ließ er in Kesch zahlreiche monumentale Prachtbauten errichten, deren Überreste wir noch heute bestaunen können. In Buchara erreichen wir ein weiteres historisches kulturelles und historisches Highlight. Übernachtung in Buchara.

9 Buchara

Der heutige Tag ist Buchara gewidmet. Wir besuchen unter anderem die Kalon-Moschee, Miri-Arab Medrase, die Magoki-Attori-Moschee, Madrasah von Ulugbek und Abdulaziz Khan, die prächtigen Handels-Kuppeln, den Lyabi-Khauz-Komplex, die Chor-Minor-Medrese und weitere berühmte Moscheen und Medresen der islamischen Welt. Übernachtung in Buchara.

10 Von Buchara nach Khiva (ca. 455 km)

Auf dem Weg nach Khiva durchqueren wir lebensfeindliches Land, die Wüstenlandschaft Kysylkum (Roter Sand). Es handelt sich hierbei um eine ca. 200.000 qkm große Sand- und Kieswüste, die sich über die Staatsgebiete Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan erstreckt. An den Ufern des Amudarja, der die Kysylkum im Südwesten begrenzt, legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein. Übernachtung in Khiva.

11 Khiva

Khiva war einst neben Samarkand und Buchara eine der bedeutendsten Handelsposten entlang der Großen Seidenstraße. Damals berühmt berüchtigt und ebenso gefürchtet wegen seines Rufs als Umschlagplatz für Sklaven, ist Khiva heute eine kleine, friedliche, etwas verschlafene Oasenstadt Wir gönnen den Motorrädern heute eine Ruhepause und bewegen uns auf Schusters Rappen durch die Stadt und zum Fort. Übernachtung in Khiva

12 Von Khiva nach Derweze (ca. 405 km)

Heute verlasen wir Usbekistan und fahren nach Turkmenistan. Bei Dashoguz / Shavat überschreiten wir die Grenze. Mit Glück geht alles schnell über die Bühne, und wir können unsere Reise in Turkmenistan ungehindert fortsetzen. Es zum Tor zur Hölle. Wir besuchen den berühmten Krater bei Derweze in der Karakum Wüste. Er entstand 1971 bei der Suche nach Erdgasvorkommen. Seit dieser Zeit steht der Krater wegen des entströmenden Gases in Flammen, was ihm seinen Namen verschaffte. Übernachtung im Zelt neben dem "Tor zur Hölle"

13 Derweze - Asgabat (ca. 265 km)

Ashgabat ist die Hauptstadt von Turkmenistan. Die Regierung der Republik Turkmenistan tut alles, um Ashgabat in eine Vorzeigemetropole zu verwandeln, und so wird das Stadtbild von vielen neuen modernen Bauten bestimmt. Übernachtung in Ashgabat.

14 Von Aşgabat nach Sabzevar (ca. 295 km)

Wir verlassen Turkmenistan und hoffen auf eine schnelle Abwicklung an der Grenze zu Iran. Dort fahren wir nun zügig gen Westen. Übernachtung in Sabzevar

15 Von Sabzevar nach Semnan (ca. 435 km)

In Semnan ist besonders die Freitagsmoschee sehenswert, die aus früh-islamischer Zeit stammt. Übernachtung in Semnan

16 Von Semnan nach Qazvin (ca. 375 km)

Übernachtung in Qazvin

17 Qazvin (ca. 200 km)

Es gibt mehrere Möglichkeiten den heutigen Tag zu gestalten. Zum einen Hat Qazvin selbst einige sehenswerte Moscheen und Museen zu bieten. Wer noch ein paar Kilometer mit dem Bike fahren will, kann sich zu einem Tagesausflug zur Alamut-Festung aufmachen. Schließlich kann man mit dem Bus nach Teheran fahren und die Hauptstadt des Iran besichtigen. Übernachtung in Qazvin

18 Von Qazvin nach Täbriz (ca. 475 km)

Unsere letzte Station in Iran ist die Metropole Täbriz Übernachtung in Täbriz

19 Von Täbriz nach Goris (ca. 310 km)

Heute lassen wir Iran hinter uns und reisen nach Armenien. Damit wir auf dem Weg zurück nach Tbilisi nicht nur durch dieses Land hetzen, werden wir drei Stopps einlegen. Der erste ist in Goris, der südlichsten Stadt des Landes. Übernachtung in Goris

20 Von Goris nach Jerewan (ca. 235 km)

Die Fahrt nach Jerewan führt uns durch bergige Landschaften. Es kann erfahrungsgemäß kühl und feucht werden. Am frühen Nachmittag erreichen wir Jerewan, und wir können der schönen Hauptstadt Armeniens ein paar Stunden unsere Aufmerksamkeit widmen. Übernachtung in Jerewan

21 Jerewan

Freier Tag in Jerewan Übernachtung in Jerewan

22 Von Jerewan nach Tbilisi (ca. 345 km)

Unser letzter Fahrtag. Wir haben ein paar sehr schöne Stunden vor uns und erreichen am späten Nachmittag die Hauptstadt Georgiens, Tbilisi. Bis zum Start Eures Fliegers steht Euch noch ein Hotelzimmer in Tbilisi zur Verfügung.

23 Rückflug

In der Nacht auf den heutigen Tag startet Euer Flieger zurück in die Heimat.